Eberswalde-Blog: Das Weblog von Eberswaldeern für Eberswaldeer

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Do
30
Jun '11

Studieren an der Hochschule Lausitz

Ja, ich weiß, Berlin ist näher an Eberswalde als die Lausitz. Aber wenn ihr dennoch einen zukunftsweisenden Studiengang besuchen wollt, bei dem es keine überfüllten Hörsäle gibt und man den direkten Kontakt zu den Professoren hat, dann solltet ihr euch mal die HS Lausitz angucken [1].
Ich kann sicher nur aus der Sicht eines Elektrotechnikstudenten berichten, aber ich denke das ist ein gutes Beispiel.

Der Studiengang heißt Kommunikations- und Elektrotechnik [2] und bietet einen Rundumblick in alle Teilbereiche der Elektrotechnik. Neben den Grundlagenfächern, wie Mathematik, Physik und allgemeine Elektrotechnik, hat man unter anderem auch Einblicke in Programmierung, Nachrichtentechnik, Energietechnik und Reglungstechnik. Bis ins vierte Semester hinein haben alle den Großteil der Vorlesungen zusammen. Anschließend sucht man sich eine der drei Profilierungen (Kommunikationstechnik, Prozessautomatisierung, Energiesysteme) aus. Dabei sind vier Wahlpflichtfächer Pflicht. Dabei kommt es natürlich auch zu Überschneidungen zwischen den Profilierungen. Ein interessantes Wahlpflichtfach ist mit Sicherheit “Photovoltaik”, welches zusammen mit dem Pflichtfach  ”Regenerative Energien” für die Profilierung Energiesysteme eine gute Kombination bietet und zukunftsweisend ist. Und diese gibt es nicht erst seit der atomaren Katastrophe von Fukushima.

Das Lehrpersonal erreicht man im Büro, per E-Mail und Telefon. Sie sind immer sehr Hilfsbereit und nehmen sich die Zeit bei Problemen zu Helfen, auch dann, wenn man sie zwischendurch auf dem Campus oder der Mensa trifft.

Wohnen kann man direkt neben der Hochschule im Studentenwohnheim [4]. Es gibt aber auch zahlreiche WGs in Senftenberg. Man wird also fündig. Die Preise für WG und Wohnheim sind im allgemeinen auch nicht all zu hoch im Vergleich zu anderen Städten.

Für das studentische Leben gibt es zahlreiche Möglichkeiten sich neben dem Studium zu beschäftigen. Einige davon sind theCactus (Studenten Zeitung), Parcours, Studenten Club, Fachschaftsvertretung, allg. Studentevertretungen (StuRa, Fakultätsrat, Prüfungsausschuss, …). Auch ein Pub und eine Cocktailbar sind in der Nähe. Am Wohnheim gibt es immer wieder Grillrunden und Partys. Es sollte einem also nicht langweilig werden.

Falls ihr Lust bekommen habt, dann bewerbt euch einfach bei der Hochschule Lausitz [3].

[1] http://www.hs-lausitz.de
[2] http://www.hs-lausitz.de/komet.html
[3] Bewerbung HS Lausitz
[4] Bewerbung Studentenwohnheim
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Creative Commons Lizenzvertrag
Studieren an der Hochschule Lausitz von Arne “Daresch” Hildebrandt steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz.

Di
28
Jun '11

Freileitungen für einen geringen Strompreis

Elektrische Energie ist ein wichtiger Bestandteil unseres alltäglichen Lebens. Wie bei jede Ware will der Verbraucher wenig dafür Bezahlen, aber mit hoher Qualität. Zur Qualität gehört auch die ständige Verfügbarkeit. Was ist das Problem dieser Verfügbarkeit? Zum einen ist das System nur dann stabil wenn der Verbrauch gleich der Erzeugung ist, zum anderen muss die Energie vom Ort der Erzeugung zum Ort des Verbrauchs geführt werden.

Letzteres wird ein immer größeres Problem. Die Stromnetze sind “gewachsen” in einer Zeit in der die elektrische Energie noch keine liberalisierte Ware war. Es war also nicht nötig das Netz so auszulegen, dass Strom in Polen erzeugt wird und in Portugal verbraucht wird. Die Höchstspannungsnetze waren Hauptsächlich darauf getrimmt temporäre lokale Spannungsausfälle auszugleichen.
Heute, in einer Zeit, in der Strom frei an einer Strombörse gehandelt wird und die Energie somit über große Entfernungen transportiert werden muss wird die Wahrscheinlichkeit eines Stromausfalls immer wahrscheinlicher, da die Netzreserve immer kleiner wird.

Das Problem ist, dass der Ausbau der Netze sehr lange dauert. Hinzu kommen Bürgerproteste.
Bürgerbeteiligung ist richtig und gut, aber aus Sicht eines Übertragungsnetzbetreibers ist es schon schwer, wenn es eine Bürgerbewegung gibt die sich gegen Freileitungen und für Kabelverlegung richtet und auf der anderen Seite eine Bürgerbewegung gegen Kabelverlegung gibt.
Weiterhin schimpfen viele über die hohen Strompreise. Auch jene, die eine Verkabelung der Höchstspannungsnetze fordern. Doch eine Verkabelung ist nicht einfach so zu bewerkstelligen, nach dem Motto: aufbuddeln, Kabel rein, zubuddeln.

Es gibt kaum Erfahrung beim betreiben von Höchstspannungskabeln und bei einer Betriebsdauer von mehreren Jahrzehnten kann eine Fehlinvestition sehr hohe Kosten – die auch der Verbraucher tragen muss – bedeuten. Desweiteren sind Kabel aufwendiger herzustellen: Isolierungen, Abschirmungen, Wasserdichte usw. Auch die Strombelastbarkeit ist nicht so hoch wie bei Freileitungen, da die Stromwärme durch die Isolierung und der umgebenden Erde nicht so gut abtransportiert werden kann. Man braucht also auch einen höheren Querschnitt (mehr Material, höhere Kosten).

Es ist also wichtig mehr Akzeptanz für Freileitungen zu schaffen, wenn wir einen bezahlbaren Strompreis haben möchte.

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Creative Commons Lizenzvertrag
Freileitungen für einen geringeren Strompreis von Arne “Daresch” Hildebrandt steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz.